HomePod mini 2 vs. HomePod mini: Das ändert sich beim neuen Apple-Lautsprecher
Apple hat den HomePod mini 2 angekündigt. Gegenüber dem 2020er HomePod mini nennt Apple den S10-Chip, Siri AI, neue Farben und erstmals Vier-Lautsprecher-Surround mit Apple TV 4K. Der Verkaufsstart ist für den 30. Oktober angekündigt.

Apple hat am 13. Oktober 2026 den HomePod mini 2 vorgestellt. Der direkte Vorgänger stammt aus dem Jahr 2020. Der wichtigste belegte Hardwarewechsel: Apple nennt für das neue Modell den S10-Chip statt des S5 im ersten HomePod mini. Dazu kommen Siri AI, fünf Farbvarianten und eine neue Heimkino-Funktion mit vier Lautsprechern. Der Verkauf beginnt laut Apple am 30. Oktober, zunächst ist das Gerät also angekündigt und vorbestellbar, aber noch nicht im Handel.
HomePod mini 2 und HomePod mini im Vergleich
- Chip: S10 im HomePod mini 2 statt S5 im Modell von 2020. Apple beschreibt Echtzeit-Audioverarbeitung, nennt aber keinen direkten Leistungswert gegenüber dem S5.
- Sprachassistent: Siri AI soll persönlicheren Kontext, breiteres Weltwissen und mehr App-Integrationen bieten. Beim Vorgänger beschreibt Apple diese neue Siri-Generation nicht.
- Heimkino: Vier HomePod mini 2 können erstmals zusammen mit Apple TV 4K der vierten Generation Surround-Sound wiedergeben. Für den ersten HomePod mini nennt Apple diese Kombination nicht.
- Farben: Das neue Modell startet in Pink, Grün, Blau, Weiß und Mitternacht. Der Vorgänger erschien 2020 zunächst in Weiß und Space Grau, später kamen weitere Farben hinzu.
- Preis und Termin: Apple nennt den 30. Oktober als Verfügbarkeitstermin. Im deutschen Apple Store kostet der HomePod mini 2 169 Euro.
Was bleibt gleich?
Apple beschreibt weiterhin kompakten 360-Grad-Klang, Stereo-Paarung und Multiroom-Audio. Der Lautsprecher dient weiterhin zur Steuerung kompatibler Smart-Home-Geräte und Automationen. Die Ankündigung belegt keine Änderung an Abmessungen, Treibern oder Klangmesswerten. Ein messbarer Klanggewinn gegenüber dem Vorgänger lässt sich deshalb aus Apples Angaben allein nicht ableiten.
Was bedeutet der Wechsel im Alltag?
Der klare Mehrwert liegt weniger in einem bestätigten Lautstärkesprung als in neuen Funktionen. Siri AI soll später per Softwareupdate kommen. Apple nennt Englisch und bestimmte Startregionen, darunter USA, Großbritannien, Kanada, Australien, Indien, Neuseeland, Singapur und Südafrika. Deutsch oder eine Verfügbarkeit in der EU sind für Siri AI in der Mitteilung nicht zugesagt. Die Funktion setzt außerdem ein Apple-Intelligence-fähiges iPhone oder iPad voraus, das für das Zuhause eingerichtet ist.
Für vorhandene Besitzer ist das Upgrade vor allem dann interessant, wenn Siri AI und die Vier-Lautsprecher-Konfiguration genutzt werden sollen. Wer den HomePod mini hauptsächlich als AirPlay-Lautsprecher oder Home-Hub nutzt, sollte unabhängige Hörtests und die tatsächliche Sprachverfügbarkeit abwarten.
Einordnung
Der Vergleich fällt nach sechs Jahren deutlich aus, aber Apples Datenlage bleibt punktuell: S10, Siri AI und Surround sind bestätigt; konkrete Verbesserungen der Audioqualität gegenüber dem S5-Modell sind nicht quantifiziert. Die neue Siri ist zunächst eine angekündigte Softwarefunktion und kein vollständig verfügbarer Vorteil am ersten Verkaufstag.
Hintergrund: Apple und die nächste Siri-Generation. Für die Smart-Home-Zentrale: Home Assistant als Smart-Home-Zentrale.


