Active Directory: Domäne einrichten und erste Benutzer/OUs anlegen
Active Directory auf Windows Server 2022/2025 einrichten: AD-DS-Rolle installieren, erste Domäne erstellen, OUs und Benutzer anlegen – Schritt für Schritt mit GUI und PowerShell.

Active Directory Domain Services (AD DS) ist das Fundament jeder Windows-basierten Unternehmensumgebung. Diese Anleitung zeigt dir, wie du auf Windows Server 2022 oder 2025 von Grund auf eine neue Gesamtstruktur aufbaust: Vorbereitung des Servers, Installation der AD-DS-Rolle, Heraufstufen zum ersten Domänencontroller, Anlegen sinnvoller Organisationseinheiten (OUs) und erster Benutzerkonten. Wo es sinnvoll ist, bekommst du sowohl den GUI-Weg über Server Manager und ADUC als auch den PowerShell-Weg – so kannst du wählen, was besser in deinen Workflow passt. Der Artikel bildet die Grundlage für den weiterführenden GPO-Artikel.
Kurzfassung: Server vorbereiten (statische IP, Hostname, Zeitzone) → Install-WindowsFeature -name AD-Domain-Services -IncludeManagementTools → Install-ADDSForest -DomainName 'corp.firma.com' -InstallDNS → Reboot → OUs mit New-ADOrganizationalUnit und Benutzer mit New-ADUser anlegen.
Voraussetzungen
- Windows Server 2022 oder 2025 (frische Installation empfohlen), vollständig gepatcht
- Lokales Administratorkonto für die Installation
- Statische IPv4-Adresse bereits vergeben (kein DHCP für einen Domänencontroller)
- Eindeutiger, aussagekräftiger Servername (z. B.
DC-01) bereits gesetzt - Geplanter Domänenname: registrierte Public-Domain empfohlen, z. B.
corp.firma.com(kein.localoder.lan) - DSRM-Passwort sicher vorbereitet (komplex, wird bei der Installation abgefragt)
- Mindestens 4 GB RAM, 40 GB freie Festplatte (Produktiv: mehr)
Schritt 1: Server vorbereiten – IP, Hostname und Zeit
Bevor du die AD-DS-Rolle installierst, muss der Server korrekt konfiguriert sein. AD-Replikation und Kerberos-Authentifizierung reagieren empfindlich auf falsche DNS- oder Zeitkonfiguration.
Statische IP und DNS via GUI setzen
Öffne Netzwerk- und Freigabecenter → Adaptereinstellungen → IPv4-Eigenschaften und trage IP, Subnetzmaske, Gateway ein. Als bevorzugten DNS-Server gibst du zunächst 127.0.0.1 ein – nach der Installation löst der DC seinen eigenen DNS auf.
Statische IP via PowerShell setzen
# Netzwerkadapter-Index ermitteln
Get-NetAdapter
# Statische IP setzen (Index, IP, Präfixlänge, Gateway anpassen)
New-NetIPAddress -InterfaceIndex 4 -IPAddress 192.168.1.10 -PrefixLength 24 -DefaultGateway 192.168.1.1
# DNS-Server auf sich selbst zeigen lassen
Set-DnsClientServerAddress -InterfaceIndex 4 -ServerAddresses 127.0.0.1Servername setzen
# Servername ändern und direkt neu starten
Rename-Computer -NewName 'DC-01' -RestartNach dem Neustart loggst du dich wieder ein und prüfst Hostname und IP mit ipconfig /all. Stelle außerdem sicher, dass Datum, Uhrzeit und Zeitzone korrekt gesetzt sind (Systemsteuerung → Datum/Uhrzeit oder Set-TimeZone -Id 'W. Europe Standard Time').
Schritt 2: AD-DS-Rolle installieren
Die Rolle Active Directory Domain Services bringt alle Binaries, Module und Verwaltungstools mit. Ein Neustart ist nach der Rolleninstallation noch nicht nötig.
Via Server Manager (GUI)
- Server Manager öffnen → Rollen und Features hinzufügen
- Installationstyp: Rollenbasierte oder featurebasierte Installation
- Zielserver: den lokalen Server auswählen
- Serverrollen: Active Directory Domain Services anhaken → Abhängigkeiten mit Features hinzufügen bestätigen
- Features: Standard belassen (RSAT-Tools werden automatisch eingeschlossen)
- Auf Installieren klicken, nach Abschluss nicht neu starten
Via PowerShell
Install-WindowsFeature -name AD-Domain-Services -IncludeManagementToolsDer Parameter -IncludeManagementTools installiert auch RSAT for AD DS (inkl. dsa.msc, ADAC, PowerShell-Modul ActiveDirectory). Nach erfolgreicher Installation siehst du im Server Manager ein gelbes Warnsymbol – das ist die Aufforderung, den Server zum Domänencontroller heraufzustufen.
Schritt 3: Erste Domäne und Gesamtstruktur erstellen
Jetzt wird der Server zum ersten Domänencontroller in einer neuen Gesamtstruktur (Forest) heraufgestuft. DNS wird dabei automatisch integriert.
Domänennamen-Konventionen
Verwende eine registrierte öffentliche Domain als Basis, z. B. corp.firma.com. Vermeide .local, .lan oder .corp als TLD – ICANN hat einige dieser Namen an Registrare vergeben, was zu Konflikten im internen Netz führen kann. Der NetBIOS-Name wird automatisch aus dem ersten Label des Domänennamens generiert (max. 15 Zeichen), z. B. CORP.
Via Server Manager (GUI)
- Im Server Manager auf das gelbe Warnsymbol klicken → Server zu einem Domänencontroller heraufstufen
- Bereitstellungskonfiguration: Neue Gesamtstruktur hinzufügen
- Stammdomänenname eingeben, z. B.
corp.firma.com - Optionen für Domänencontroller: Funktionsebene wählen (empfohlen: Windows Server 2016 oder höher), DNS-Server anhaken, DSRM-Passwort vergeben und sicher notieren
- DNS-Delegierung: Warnung ignorieren, wenn kein übergeordneter DNS vorhanden
- NetBIOS-Name prüfen (wird automatisch vorgeschlagen)
- Pfade für NTDS-Datenbank, Protokolle und SYSVOL: Standardpfade unter
%SYSTEMROOT%\NTDSund%SYSTEMROOT%\SYSVOLbelassen oder auf separate Laufwerke umleiten - Voraussetzungsüberprüfung: Warnungen lesen, auf Installieren klicken → Server startet automatisch neu
Via PowerShell – einfache Variante
# DSRM-Passwort sicher abfragen (nie im Klartext im Skript speichern)
$DSRMPassword = Read-Host -AsSecureString 'DSRM-Passwort eingeben'
# Neue Gesamtstruktur erstellen, DNS wird automatisch installiert
Install-ADDSForest `
-DomainName 'corp.firma.com' `
-SafeModeAdministratorPassword $DSRMPassword `
-InstallDNS `
-ForceVia PowerShell – erweiterte Variante mit benutzerdefinierten Pfaden und Funktionsebenen
$DSRMPassword = Read-Host -AsSecureString 'DSRM-Passwort eingeben'
Install-ADDSForest `
-DomainName 'corp.firma.com' `
-SafeModeAdministratorPassword $DSRMPassword `
-InstallDNS `
-DomainMode 'WinThreshold' `
-ForestMode 'Win2025' `
-DatabasePath 'D:\NTDS' `
-SysvolPath 'D:\SYSVOL' `
-LogPath 'E:\Logs' `
-ForceHinweis zu Funktionsebenen: DomainMode und ForestMode müssen aufeinander abgestimmt sein – der ForestMode muss mindestens so hoch wie der DomainMode sein. WinThreshold entspricht Windows Server 2016. Windows Server 2025 bringt erstmals seit 2016 einen neuen Funktionsebenen-Level (Win2025) mit Unterstützung für 32-KB-Datenbankseiten.
Nach der Installation startet der Server automatisch neu. Danach loggst du dich mit CORP\Administrator (oder dem lokalen Admin-Konto, das zur Domäne geworden ist) an.
Prerequisite-Check vorab durchführen
# Voraussetzungen prüfen ohne zu installieren
Test-ADDSForestInstallation -DomainName 'corp.firma.com'Schritt 4: Organisationseinheiten (OUs) anlegen
Eine durchdachte OU-Struktur ist die Grundlage für funktionierende Gruppenrichtlinien. Strukturiere nach Abteilung, Region oder Rolle – je nachdem, wie dein Unternehmen aufgebaut ist.
Empfohlene OU-Hierarchie (Beispiel)
corp.firma.com
├── Firma (Top-Level-OU)
│ ├── Users (Benutzerkonten)
│ ├── Computers (Workstations)
│ ├── Servers (Server-Objekte)
│ ├── Groups (Sicherheits- und Verteilergruppen)
│ └── ServiceAccounts (Dienstkonten)
└── (Built-in OUs bleiben unberührt)OUs via ADUC anlegen (GUI)
dsa.mscöffnen (Suche oder Server Manager → Tools → Active Directory-Benutzer und -Computer)- Auf den Domänennamen rechtsklicken → Neu → Organisationseinheit
- Name eingeben, z. B.
Firma - Haken bei Objekt vor versehentlichem Löschen schützen belassen
- Vorgang für Unterordner (
Users,Computersetc.) wiederholen
OUs via PowerShell anlegen
# Top-Level-OU 'Firma'
New-ADOrganizationalUnit -Name 'Firma' -Path 'DC=corp,DC=firma,DC=com'
# Unter-OUs innerhalb von 'Firma'
New-ADOrganizationalUnit -Name 'Users' -Path 'OU=Firma,DC=corp,DC=firma,DC=com'
New-ADOrganizationalUnit -Name 'Computers' -Path 'OU=Firma,DC=corp,DC=firma,DC=com'
New-ADOrganizationalUnit -Name 'Servers' -Path 'OU=Firma,DC=corp,DC=firma,DC=com'
New-ADOrganizationalUnit -Name 'Groups' -Path 'OU=Firma,DC=corp,DC=firma,DC=com'
New-ADOrganizationalUnit -Name 'ServiceAccounts' -Path 'OU=Firma,DC=corp,DC=firma,DC=com'Standardmäßig setzt New-ADOrganizationalUnit den Parameter ProtectedFromAccidentalDeletion auf $true. Das ist die empfohlene Einstellung – lass sie aktiviert. Wenn du eine OU später umbenennen oder verschieben musst, hebe den Schutz kurzzeitig auf.
OU-Eigenschaften prüfen
Get-ADOrganizationalUnit -Identity 'OU=Users,OU=Firma,DC=corp,DC=firma,DC=com' `
| Select-Object Name, ProtectedFromAccidentalDeletionSchritt 5: Benutzer anlegen
Benutzerkonten legst du in der OU Users an, nicht im Standard-Container CN=Users. So greifen später GPOs zuverlässig.
Benutzer via ADUC anlegen (GUI)
- In
dsa.msczur OUFirma\Usersnavigieren - Rechtsklick → Neu → Benutzer
- Vorname, Nachname und Anmeldename (SamAccountName, z. B.
mmusters) eingeben - Passwort vergeben, Benutzer muss Kennwort bei nächster Anmeldung ändern empfohlen
- Konto ist nach dem Anlegen aktiv
Benutzer via PowerShell anlegen
# Passwort als SecureString (nie im Klartext im Skript – nur für Demo)
$SecurePassword = ConvertTo-SecureString 'P@ssw0rd!' -AsPlainText -Force
# Benutzer anlegen und direkt aktivieren
New-ADUser `
-Name 'Max Mustermann' `
-GivenName 'Max' `
-Surname 'Mustermann' `
-SamAccountName 'mmusters' `
-UserPrincipalName 'mmusters@corp.firma.com' `
-Path 'OU=Users,OU=Firma,DC=corp,DC=firma,DC=com' `
-AccountPassword $SecurePassword `
-Enabled $true `
-ChangePasswordAtLogon $trueWichtig: Ohne -AccountPassword und -Enabled $true wird der Benutzer deaktiviert angelegt und kann sich nicht anmelden. -SamAccountName ist ein Pflichtparameter – fehlt er, schlägt der Befehl fehl.
Mehrere Benutzer per Schleife anlegen
$Users = @(
@{ Name='Anna Schmidt'; Sam='aschmidt'; UPN='aschmidt@corp.firma.com' },
@{ Name='Tom Berger'; Sam='tberger'; UPN='tberger@corp.firma.com' }
)
$DefaultPW = Read-Host -AsSecureString 'Standard-Passwort fuer neue Benutzer'
foreach ($u in $Users) {
New-ADUser `
-Name $u.Name `
-SamAccountName $u.Sam `
-UserPrincipalName $u.UPN `
-Path 'OU=Users,OU=Firma,DC=corp,DC=firma,DC=com' `
-AccountPassword $DefaultPW `
-Enabled $true `
-ChangePasswordAtLogon $true
Write-Host "Angelegt: $($u.Name)"
}Schritt 6: Gruppen anlegen und Benutzer zuweisen
Gruppen strukturierst du in der OU Firma\Groups. Für den Alltag empfiehlt sich das AGDLP-Prinzip (Account → Global Group → Domain Local Group → Permission). Für den Start reicht eine einfache globale Sicherheitsgruppe.
# Globale Sicherheitsgruppe anlegen
New-ADGroup `
-Name 'GRP-IT-Admins' `
-SamAccountName 'GRP-IT-Admins' `
-GroupCategory Security `
-GroupScope Global `
-Path 'OU=Groups,OU=Firma,DC=corp,DC=firma,DC=com' `
-Description 'IT-Administratoren'
# Benutzer zur Gruppe hinzufügen
Add-ADGroupMember -Identity 'GRP-IT-Admins' -Members 'mmusters'Best Practices für Konten und Gruppen
- Kein Arbeiten mit dem Domain-Admin-Konto im Alltag – lege für administrative Aufgaben ein separates Admin-Konto an (z. B.
adm-mmusters) und nutze Run as administrator oder Enter-PSSession - Einheitliche Naming-Konventionen:
VORNAME.NACHNAMEoderINITIALEN+NACHNAMEfür Benutzer,GRP-ABTEILUNG-ZWECKfür Gruppen - ServiceAccounts niemals als reguläre Benutzer anlegen – dafür Managed Service Accounts (MSA) oder Group MSA (gMSA) verwenden
- Das DSRM-Passwort sicher in einem Passwort-Manager speichern – es wird nie automatisch aktualisiert
Troubleshooting
- Problem:
Install-ADDSForestschlägt mit DNS-Fehler fehl. Stelle sicher, dass die statische IP gesetzt ist und der bevorzugte DNS-Server auf127.0.0.1zeigt. FühreTest-ADDSForestInstallation -DomainName 'corp.firma.com'vorab aus. - Problem:
New-ADUsermeldet Fehler wegen fehlendem SamAccountName.-SamAccountNameist Pflichtparameter – immer angeben. - Problem: Benutzer kann sich nicht anmelden nach dem Anlegen. Ohne
-Enabled $trueund-AccountPasswordist das Konto deaktiviert. Nachträglich aktivieren mitEnable-ADAccount -Identity 'mmusters'und Passwort setzen mitSet-ADAccountPassword. - Problem: OU kann nicht gelöscht oder verschoben werden.
ProtectedFromAccidentalDeletionist aktiv. Kurzzeitig deaktivieren:Set-ADOrganizationalUnit -Identity 'OU=...' -ProtectedFromAccidentalDeletion $false, danach wieder aktivieren. - Problem: Server startet nach
Install-ADDSForestnicht automatisch neu. FühreRestart-Computermanuell aus – ohne Neustart ist der DC nicht funktionsfähig. - Problem: ForestMode/DomainMode-Fehler bei der Installation. Der
ForestMode-Wert muss mindestens so hoch wieDomainModesein. Überprüfe die Kombinationen und passe den niedrigeren Wert an. - Problem: NetBIOS-Name-Fehler. Der NetBIOS-Name darf maximal 15 Zeichen haben. Falls der automatisch generierte Name zu lang ist, gib ihn explizit mit
-DomainNetbiosName 'CORP'an.
Häufige Fragen
Warum soll ich keine .local-Domäne verwenden?
ICANN hat bestimmte TLD-Endungen wie .local, .lan und .corp an Registrare vergeben oder reserviert. Interne Domänen mit diesen Endungen können zu Konflikten mit dem öffentlichen DNS führen, Zertifikatsprobleme verursachen und den Zugriff auf externe Dienste stören. Verwende stattdessen eine registrierte öffentliche Domain als Basis, z. B. corp.deinefirma.com.
Was ist das DSRM-Passwort und warum ist es so wichtig?
Das Directory Services Restore Mode (DSRM)-Passwort ist ein lokales Administrator-Passwort, mit dem du dich am DC anmelden kannst, wenn Active Directory nicht läuft – z. B. für Wiederherstellungsarbeiten. Es wird bei der Installation einmalig gesetzt, nie automatisch aktualisiert und sollte sicher (z. B. in einem Passwort-Manager) aufbewahrt werden. Wer dieses Passwort kennt, kann den DC übernehmen.
Welche Funktionsebene soll ich wählen?
Für neue Umgebungen empfiehlt sich mindestens Windows Server 2016 (WinThreshold), da ältere Ebenen kaum noch Vorteile bieten und neuere Funktionen sperren. Windows Server 2025 führt mit Win2025 erstmals seit 2016 eine neue Ebene ein, die u. a. 32-KB-Datenbankseiten unterstützt. Wähle nur dann eine niedrigere Ebene, wenn du noch ältere Domänencontroller in der Umgebung hast.
Muss ich die Standard-Container (CN=Users, CN=Computers) nutzen?
Nein. Die Standard-Container sind keine OUs und unterstützen keine GPO-Verknüpfungen. Lege eigene OUs an und verschiebe neue Objekte dorthin – oder konfiguriere mit redircmp und redirusr die Standardziele für neue Computer- und Benutzerobjekte auf deine OUs.
Kann ich die AD-DS-Rolle auch auf einem Server Core installieren?
Ja. Server Core (ohne GUI) wird von Microsoft für Domänencontroller sogar empfohlen, da die Angriffsfläche kleiner ist. Alle hier gezeigten PowerShell-Befehle funktionieren identisch auf Server Core. Die GUI-Tools (dsa.msc, Server Manager) kannst du von einem anderen Windows-Server oder einer Windows-10/11-Workstation mit installiertem RSAT aus nutzen.
Was ist der nächste sinnvolle Schritt nach dem Aufsetzen der Domäne?
Mit einer laufenden Domäne und ersten OUs bist du bereit, Gruppenrichtlinien (GPOs) einzusetzen. GPOs ermöglichen die zentrale Konfiguration von Sicherheitseinstellungen, Software-Deployment und Desktop-Richtlinien. Wie das funktioniert, zeigt die weiterführende Anleitung zu Gruppenrichtlinien.
Fazit
Du hast jetzt eine funktionierende Active-Directory-Umgebung: einen Domänencontroller mit integriertem DNS, eine sinnvolle OU-Struktur und erste Benutzerkonten. Das Fundament steht. Achte im laufenden Betrieb darauf, niemals den Domain-Admin-Account für alltägliche Aufgaben zu verwenden, das DSRM-Passwort sicher aufzubewahren und OUs konsequent mit ProtectedFromAccidentalDeletion zu schützen. Der nächste logische Schritt ist die Konfiguration von Gruppenrichtlinien, um Sicherheits- und Konfigurationseinstellungen zentral zu verteilen.
Weiterführende Anleitungen und Quellen
- Gruppenrichtlinien (GPO): Grundlagen und Praxis – der nächste Schritt nach dieser Anleitung
- Alle Windows-Server-Anleitungen von Schönfelder EDV
Offizielle Microsoft-Dokumentation: Install Active Directory Domain Services (Microsoft Learn) · Install-ADDSForest PowerShell-Referenz · AD-Funktionsebenen