Zwift Ride einrichten – Ihr Guide für das Indoor‑Training
Im Winter lässt sich das Radfahren nicht immer im Freien ausüben. Mit Zwift Ride können Sie von zu Hause aus virtuelle Berge erklimmen. In dieser Anleitung zeigen wir Ihnen, wie Sie die App, den Smart‑Trainer und die nötige Infrastruktur Schritt für Schritt einrichten – ohne Fachchinesisch.
Einleitung
Wir von Schönfelder EDV unterstützen seit Jahren Unternehmen und Privatkunden beim Aufbau von zuverlässigen IT‑Lösungen. Auch beim Indoor‑Training gibt es ein paar technische Stolpersteine, die wir Ihnen hier abnehmen.
Voraussetzungen
- PC, Mac oder ein kompatibles Android‑/iOS‑Gerät (mind. Windows 10 / macOS 10.13)
- Internetverbindung (empfohlen: Kabel‑LAN oder stabiles WLAN)
- Ein Zwift‑kompatibler Smart‑Trainer (z. B. Wahoo KICKR, Tacx Neo, Elite Suito)
- Bluetooth‑ oder ANT+‑Adapter (falls Ihr Trainer kein integriertes WLAN hat)
- Ein Zwift‑Account (Kosten‑ oder Test‑Version)
Schritt 1 – Zwift Ride App installieren
Laden Sie die Anwendung von der offiziellen Website herunter und installieren Sie sie:
# Windows
Start → Microsoft Store → "Zwift Ride" suchen → Installieren
# macOS
App Store → "Zwift Ride" → Installieren
# Android / iOS
Google Play Store bzw. Apple App Store → Zwift Ride → InstallierenStarten Sie die App und melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten an.
Schritt 2 – Smart‑Trainer koppeln
Je nach Trainer‑Typ verbinden Sie ihn per Bluetooth oder ANT+:
- Bluetooth: Öffnen Sie in Zwift Ride das Menü Geräte → Trainer hinzufügen → wählen Sie Ihren Trainer aus der Liste.
- ANT+: Schließen Sie einen ANT+ USB‑Stick an Ihren PC/Mac an, aktivieren Sie in den Einstellungen die ANT+‑Suche und koppeln Sie den Trainer.
Stellen Sie sicher, dass die Verbindung stabil ist (keine Unterbrechungen während der Fahrt).
Schritt 3 – Netzwerk & Performance optimieren
Damit Zwift Ride flüssig läuft, beachten Sie folgende Tipps:
- Verwenden Sie ein kabelgebundenes LAN für den PC, wenn möglich – das reduziert Latenz.
- Falls WLAN genutzt wird, wählen Sie das 5‑GHz‑Band und einen Router in unmittelbarer Nähe.
- Schalten Sie Hintergrund‑Downloads (Windows‑Update, Cloud‑Backup) während des Trainings aus.
- Setzen Sie in den Zwift‑Einstellungen die Grafikqualität auf Medium oder Low, wenn Ihr Gerät nicht über eine dedizierte GPU verfügt.
Schritt 4 – Trainingsprofile anpassen
Zwift Ride bietet vordefinierte Workouts und die Möglichkeit, eigene zu erstellen:
- Im Hauptmenü → Workouts → Eigenes Workout erstellen.
- Wählen Sie Ziel‑Intensität (z. B. 150 W) und Dauer.
- Speichern und aktivieren Sie das Workout vor dem Start.
So können Sie das Training exakt an Ihre Ziele anpassen – egal, ob Sie Grundlagenausdauer oder Intervalltraining bevorzugen.
Schritt 5 – Daten sichern & auswerten
Zwift speichert Ihre Fahrdaten in der Cloud. Für lokale Backups empfiehlt sich ein kurzer Export nach jedem Training:
# Export als .fit-Datei (Windows)
Rechtsklick auf das Training → "Exportieren" → Zielordner wählen
# Automatischer Export mit PowerShell (optional)
$src = "C:\Users\%USERNAME%\Documents\Zwift\Ride\Activities"
$dest = "D:\Backups\Zwift"
Copy-Item -Path $src\*.fit -Destination $dest -ForceEinfaches Auswerten mit Strava oder TrainingPeaks gibt Ihnen tiefe Einblicke in Ihre Fortschritte.
Fazit
Mit den oben beschriebenen Schritten können Sie Zwift Ride schnell und zuverlässig in Ihrem Zuhause einrichten. Sollten Sie Fragen zur Netzwerk‑Optimierung, zum Trainer‑Setup oder zur Daten‑Sicherung haben, stehen wir von Schönfelder EDV gerne zur Verfügung.
Sie möchten das lieber von Profis umsetzen lassen?
Wir von Schönfelder EDV unterstützen Sie gerne bei der Einrichtung, Wartung und Optimierung Ihrer Home‑Fitness‑Umgebung. Schreiben Sie mir einfach.

